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![]() Brief eines Hundes an sein Herrchen Am morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - Hurra!! Wir fuhren mit dem Wagen, und Du hast am Strassenrand angehalten, die Tür ging auf, und Du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte. Aber als ich zurückkam, warst Du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden, aber vergebens. Ich wurde schwächer von Tag zu Tag.Ein fremder Mann kam, und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete auf deine Rückkehr, aber du bist nicht gekommen. Dann wurde der Käfig geöffnet. Nein Du warst es nicht - es war der Mann der mich gefunden hatte. Er brachte mich in einen Raum- er roch nach Tod. Meine Stunde war gekommen. Geliebtes Herrchen, ich will, dass Du weisst, dass ich mich trotz des Leidens, das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere, und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - ich würd auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb!!!!!!! ![]() 10 Wünsche eines Welpen 1. Mein Leben dauert zehn , vielleicht auch 12 Jahre. Deshalb schmerzt mich auch jede Trennung von Dir. Denke daran ehe Du mich zu Dir nimmst. 2. Gib mir genügend Zeit , zu verstehen , was Du eigentlich von mir willst. 3. Ich lebe von dem Vertrauen , dass Du In mir erwecken musst. 4. Sei nie lange böse mit mir und sperre mich nicht zur Bestrafung ein. Du hast genügend Abwechslung , hast Dein Vergnügen , Deine Arbeit , Deine Freunde. Ich habe nur Dich ! 5. Es macht mir unbeschreiblich Freude , wenn Du mit mir sprichst. Den Sinn Deiner Worte werde ich nie verstehen , aber Deine Stimme , die sich zu mir wendet. 6. Was immer Du mir antust , ich werde es nie vergessen. 7. Ehe Du mich schlägst denke daran , dass ich der Stärkere bin und ich Dich mit einem Biss töten könnte , dass ich aber keinen Gebrauch davon mache. 8. Ehe Du mich unwillig anbrüllst , mich bockig oder faul nennst bedenke , dass mich vielleicht ungeeignetes Futter quält das Du mir gabst , ich vielleicht der brennenden Sonne zu lange ausgesetzt war oder ein verbrauchtes Herz habe. 9. Besonders wenn ich alt werde , kümmere Dich um mich , auch Du wirst einmal alt werden. 10. Gehe jeden Tag mit mir , auch das letzte Stück! Sage nie: Ich kann nicht mit ansehen "oder" Es soll in meiner Abwesendheit geschehen. Alles ist leichter für mich , alles! Wenn Du bei mir bist. - Verfasser unbekannt ![]() Die traurige Geschichte von Lea Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort , wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell , aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen , hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama , es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten , daß sie jetzt endlich Geld wollten und daß das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterte , ohnmächtig vor Angst. Niemand kam , um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - Wir sind in einem "Petshop" , einem Laden , wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen , andere piepsen , einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal kommen Menschen uns anschauen , oft ganz kleine Menschen , die sehr fröhlich aussehen , als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns , andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen "oh , sind die süß , ich will eines" , aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt , wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen , sagen sie , sie sei krank gewesen , und ich sollte verbilligt abgegeben werden , damit ich bald weg komme. Niemand beachtet mein leises Weinen , als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird. Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute , die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen , ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern , das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich , was ich tun darf und was nicht , passen gut auf mich auf , geben mir herrliches Essen und viel , viel Liebe. Nichts will ich mehr als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen. Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort , mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin , das kleine Mädchen , hielt mich sanft und sagte , es wäre Ok , dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen. Sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und daß meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen , aber es war furchtbar , meine Familie so traurig zu sehen. Jetzt bin ich 6 Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark , aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich Atemnot , wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein , aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz , alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es "genetisch" und "nichts zu machen". Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen , möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam , was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein , nein , sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach , wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken , aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell , ich fühle , wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es , ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich , und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft , ein kleiner Stich.......... Gottseidank , der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum , ich sehe meine Mama , meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu , daß es dort keine Schmerzen gibt , nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie Aufwiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinem Schnuffeln. Viele Jahre wollte ich mit Euch verbringen , es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid , ich war halt nur Händlerware. Lea (1999 J Ellis - bewilligte Übersetzung von E.Wittwer) ![]() Als ich ein Welpe war Als ich ein Welpe war , unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich „böse“ war , erhobst Du den Finger und fragtest mich „Wie konntest Du nur ?“- aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken , um mir den Bauch zu kraulen. ![]() Eine Geschichte zum Nachdenken
![]() Gedicht eines Hundeliebhabers ![]()
Letzte Worte an einen Hund ![]() |
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